Christmastime is over…

Sie ist vorbei, die womöglich schönste, kuscheligste und familiärste Zeit des Jahres. Aber Weihnachten ist nicht nur ein Fest, es ist ein Gefühl. Und dieses Gefühl ist leider schon nach ein paar Tagen wieder verschwunden.

Wie gewohnt sitzt am Heiligabend die Familie beisammen, schlemmt und trinkt, bis es ans Bescheren geht. Dann verschenkt man die Päckchen, die man schon Wochen vorher vorbereitet hat (oder eben am Abend davor, wie ich. Aber pssst. :-D) und freut sich über die glänzenden Augen der Beschenkten und noch viel mehr, über das eigene, hübsch eingepackte Geschenk, oder die Geschenke. Es werden Märchen geschaut, die an dem Abend so gut wie überall im Fernsehen laufen und dann wird der Abend langsam ausgeklungen, bis sich alle Gäste auf den Heimweg machen und man nochmal die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum begutachtet, bis man danach glücklich und zufrieden ins Bett geht. Dieses Gefühl ist einfach unersetzbar und hält einfach leider viel zu kurz an.

Die Tage darauf, sind wie die Kinder vom Heiligabend, die hinterher gerannt kommen und einfach dazugehören. An denen aber meistens nur Eins angesagt ist: Gans, Ente, Hirsch und so weiter, also: Essen bis der Arzt kommt.

Doch hinter all den schönen Dingen, die Weihnachten und die darauffolgenden tage mit sich bringen, verbirgt sich auch eine Menge Stress. Geschenke suchen, kaufen, umtauschen, einpacken. Einige müssen sich sicher auch seelisch und moralisch auf das Aufeinandertreffen zweier Familien vorbereiten, oder einfach auf die verrückten Familienmitglieder, die aus anderen Städten oder sogar Ländern anreisen werden. All das verlangt starke Nerven, für die man aber spätestens am Heiligabend mit den schönen Momenten mit der Familie belohnt wird.

Doch während der Weihnachtszeit gibt es umso mehr schöne Dinge, um den Stress zu verbannen, oder sich von ihm zu erholen.

Mindestens 3 Mal war ich auf dem Weihnachtsmarkt. Die ersten Male waren willkürlich, bei den Letzten konnte ich den unzähligen Krapfen, Pfannkuchen und gebrannten Mandeln einfach nicht widerstehen.

Natürlich sind die anderen Stände, ob Mützen, Spielzeug oder Schnitzereien und die Lichter auch einfach schön anzusehen, aber eine (oder 10) Zuckerwatten dürfen bei mir auf keinen Fall fehlen!

Obwohl es einem, bei der Musik auf dem Weihnachtsmarkt, manchmal fast die Schuhe auszieht, kommt doch trotzdem jedes Mal wieder die wunderschöne, weihnachtliche Stimmung auf.

Und was gibt es Schöneres, als ein Tag auf dem Weihnachtsmarkt? Richtig, danach ein Schaumbad zu nehmen. Und genau das ist ein echter Stresskiller und meine allerliebste Art, um zu entspannen. Dabei noch ein altes, groovy Weihnachtslied, wie das hier: https://www.youtube.com/watch?v=W4kd5f5NGbY und die Gedanken können in den Blasen dahinschweben.

Es ist das schönste Gefühl, nach einem Bad ins Bett zu fallen, in vorgewärmte Socken (und Schuhe) zu schlüpfen, und alte Märchen zu schauen. Weihnachtlicher geht es fast nicht.

Zu meinen all-time favourites gehören ‚Das singende, klingende Bäumchen‘, ‚Das kalte Herz‘, ‚Frau Holle‘ und natürlich ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‘. Natürlich nur die alten Verfilmungen aus den 50ern, 60ern oder 70ern. <3

Und dann, zur Krönung noch einen heißen Kakao, mit viel Sahne, Nutella und Süßkram. (Dazu einfach Milch erwärmen, einen oder 2 Löffel Nutella darin auflösen und dekorieren)

Einfach perfekt.

 

 

Das war mein Weg, die stressige Weihnachtszeit dieses Jahres zu überstehen und mich, in den Tagen danach, wieder davon zu erholen. Ich hoffe, eure Weihnachten waren genauso schön und besinnlich wie meine, und ich wünsche allen eine schöne Nachweihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2016.

Bis bald,

Luca

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