Ein bisschen City, ein bisschen Country – eine Liebeserklärung an Wellington 𝐍𝐞𝐮𝐬𝐞𝐞𝐥𝐚𝐧𝐝 #𝟏𝟒

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Putangirua Pinnacles

Während meiner Zeit als Au-pair in Wellington hatte ich die meisten Wochenenden Zeit, um die wunderschöne Hauptstadt Neuseelands und deren unmittelbare Umgebung zu erkunden. Mal ganz abgesehen davon, dass Wellington an Sich eine so vielseitige, interessante und wirklich schöne Stadt ist, gibt es auch sowohl westlich, als auch östlich der Metropole genügend Gründe, einfach mal rechts abzubiegen und eine der holprigen Landstraßen zu nehmen, denn nur wenige Kilometer außerhalb der Hektik und Unruhe findet man die abgelegensten und schönsten Strände. Besonders die Ostküste hat mich dabei mit ihren zerklüfteten Felsen, Pelzrobbenkolonien und malerischen Leuchttürmen in ihren Bann gezogen und mich bis heute nicht wieder losgelassen.

Während meiner Recherchen zu den etwas entlegeneren Gegenden um Wellington herum, bin ich ziemlich früh auf den südlichsten Punkt der Nordinsel gestoßen, an dem nicht nur ein kleiner, rot-weiß gestreifter Leuchtturm stehen, sondern auch noch die größte Robbenkolonie der Nordinsel beheimatet sein sollte. Die Beschreibung der Straßen, die „außergewöhnlich löchrig und alles andere als gut gepflegt“ sein sollten und der Fakt, dass das Südkap doch ein klein wenig weiter entfernt war, als es auf der Karte aussah, hielten mich nicht davon ab, einen Tagestrip zum Cape Palliser zu machen. Kleiner Spoiler: es hat sich gelohnt.

Auf dem Weg zum fast 150 km entfernten Südkap legte ich einen Zwischenstopp in Martinborough ein, wo zufälligerweise gerade einer der größten Märkte der Region Wairarapas stattfand. Überhaupt auf die Idee gekommen, den Martinborough Fair zu besuchen, bin ich durch einen total netten, älteren (komplett volltätowierten) Tankwart, der mir, während er mein Auto volltankte, davon erzählte und mir ans Herz legte, zumindest für ein paar Minuten auf dem Markt vorbei zu schauen. Seinen Rat zu befolgen war kein Fehler, wie sich spätestens dann herausstellte, als ich auf dem riesigen Markt ankam, umgeben von unzähligen, bunten Ständen, an denen von handgemachter Kosmetik und leckerem Essen, über Straßenkünstler mit Gitarren und Saxophonen, bis hin zu Vintage-Klamotten und exotischem Bohnenkaffee alles vertreten war, was man sich überhaupt vorstellen kann. Mit einem fluffigen Langos in der Hand (die meisten Leute hier wissen doch tatsächlich gar nicht, was das ist) schlenderte ich ein Weilchen über den Markt und machte mich, als ich genug von den Menschenmassen hatte, wieder auf den Weg zurück zum Auto und fuhr weiter Richtung Süden.

Kurz vor dem Südkap selbst gab es noch einen Ort, den ich mir unbedingt anschauen wollte und der schon von Anfang an ganz oben auf meiner Liste stand: die Putangirua Pinnacles. Eine Gruppe von riesigen Gesteinspfeilern, die scheinbar mitten in der Landschaft stehen und einen glauben lassen, man wäre auf einem anderen Planeten. Vom Parkplatz aus führten mehrere Wege zu verschiedenen Aussichtspunkten und da ich keine Ahnung hatte, wo welcher Weg hinführte, ging ich einfach los. Am Flussbett entlang, durch den Wald und schließlich ein paar hundert Stufen herauf- und hinunter, bis ich an einer Plattform angekommen war, von der aus man direkt auf einige der ungewöhnlichen, länglichen Felsformationen schauen konnte und sich tatsächlich einfach nur fragte, wie so etwas überhaupt möglich war. Ich muss zugeben, dass die Pinnacles schon von Weitem ziemlich majestätisch und irgendwie auch bedrohlich aussahen, als ich aber nach einigen Minuten Fußweg am Grund der massiven Steinsäulen angekommen war, blieb mir die Spucke weg. Kein Wunder dass dieses Gelände als Drehort für „Herr der Ringe“ benutzt wurde, einen fantastischeren und unwirklicheren Ort hätte man sich wahrscheinlich nicht aussuchen können. Beim Blick nach oben verrenkte man sich fast den Nacken, so hoch gewachsen waren die Säulen, schaute man aber nicht ständig, wo man hintrat, war es einfach, über die dicken Geröllsbrocken zu stolpern, da es keinen richtigen Weg gab, der durch die Pinncales hindurch führte. Ich war selten an einem so märchenhaften, beeindruckenden Ort, der gleichzeitig wahrscheinlich einer der wenigen Insidertipps für alle die ist, die nicht so auf Massentourismus stehen.

 

Cape Palliser

Obwohl ich am liebsten den ganzen Tag bei den Pinnacles geblieben wäre, wartete etwa 20 Kilometer östlich noch immer das Cape Palliser auf mich, zu dem ich mich nach der kurzen Wanderung zurück zum Parkplatz auch direkt auf den Weg machte. Die Beschreibungen der Straße, die bis zum Kap führte, waren dabei nicht übertrieben gewesen, da ich selten auf einer so windigen, engen und huckligen Straße unterwegs gewesen war. Besonders das letzte Stück, dass direkt an der Küste entlang führte und nicht nur besondere Schlagloch-Ausweichmanöver, sondern auch noch viel Mut erforderte, da man sogar über eine Art Strömung hinweg fahren musste, war ganz schön beschwerlich und anstrengend, als ich aber schon von Weitem die kleinen flauschigen Körper der Robben sehen konnte, waren alle Strapazen vergessen. Scheinbar hatte ich Glück, denn wenn man genau hinschaute, konnte man hinter den meisten Mama-Robben winzig kleine Baby-Robben entdecken, die an den Zitzen ihrer Mütter nuckelten und danach wieder ins Wasser hüpften, um mit ihren kleinen Robbenfreunden zu spielen. Die Tiere in freier Natur beobachten zu können ist toll und etwas ganz Besonderes, vor allem dann, wenn der Wind die Richtung ändert und man plötzlich merkt, dass der Geruch der Robben einer Mischung aus altem Fisch und Kuhstall ähnelt. Gute Landluft eben.

Aus sicherer, respektvoller Entfernung beobachtete ich die Robben eine Weile, bevor ich mich endlich auf den Weg zu meinem eigentlichen Ziel machte, dem Cape Palliser Lighthouse. Auf der gesamten Landzunge war die Landschaft ungewöhnlich felsig und schroff, ganz anders, als man es von der Ostküste erwarten würde. Der Leuchtturm selbst stand auf einem der höheren Felsen und war nicht zu übersehen, da er schon von Weitem rot und weiß leuchtete und man schon erahnen konnte, dass der Weg nach oben gut anstrengend werden würde. Fast senkrecht verlief die Treppe zum Leuchtturm und es mussten sagenhafte 253 Stufen von dem bezwungen werden, der den Ausblick von ganz oben genießen wollte.

Oben angekommen wurde man dann aber mit einer atemberaubenden Aussicht auf den rauen Pazifik und die marsähnliche Landschaft belohnt und stand noch dazu direkt vor dem 18 Meter hohen Leuchtturm. Das Gefühl, fast allein am Fuße des Leuchtturms zu stehen, der den südlichsten Punkt der Nordinsel markiert, den kalten Wind im Gesicht zu spüren und nach jeder Himmelsrichtung Kilometerweit in die Ferne schauen zu können war wirklich unbeschreiblich schön und jede Sekunde des ermüdenden und langen Weges dort hin wert. Ich kann jedem nur empfehlen, auch die abgelegenen und schwerer zugänglichen Gegenden der Nordinsel zu erkunden, da einen dort meist die schönsten und unberührtesten Orte des Landes erwarten.

Auf dem Rückweg nach Wellington machte ich noch einmal kurz Halt im winzigen Dörflein Ngawi, das bekannt dafür war, mehr Traktoren pro Kopf zu haben, als irgendein anderer Ort auf der Welt. Das Spannende daran ist, dass die Siedlung keinen eigenen Hafen besitzt und die am kleinen Strand aufgereihten Traktoren die Fischerboote an Land ziehen und wieder zurück ins Wasser befördern. Sowas gibt’s auch nur in Neuseeland zu sehen. 😄 Nach diesem wunderschönen Trip zum Südkap der Nordinsel ging es für mich vorerst zurück ins Au-pair Leben, bevor ich die darauf folgenden Wochenenden langsam aber sicher die gesamte restliche Umgebung Wellingtons erkundete und viele kleine Schmuckstücke der Ostküste entdeckte.

 

Castlepoint

Eines davon war Castlepoint, ein etwa 2 1/2 Stunden von Wellington entfernter Ort, in dem das gleichnamige Castlepoint Lighthouse am nördlichen Ende eines Riffs auf einem Hügel stand. An dem Tag, an dem ich den Trip zur Küste geplant hatte, stellte ich mir meinen Wecker auf kurz vor 4, da dieser Ort bei Sonnenaufgang wohl noch magischer sein sollte, als er so schon war.

Also packte ich noch im Halbschlaf meine Sachen und düste los, durch die absolute Dunkelheit, bis ich endlich in der Ferne erkennen konnte, wie sich der Himmel langsam blutrot einfärbte. Da ich noch ein paar Kilometer bis zum Leuchtturm zurücklegen musste, drückte ich auf’s Gas und versuchte den Sonnenaufgang noch einzufangen, für den ich doch so zeitig aufgestanden war. Entgegen meiner Angst, die schönsten Momente des neuen Tages zu verpassen, kam ich scheinbar genau zum richtigen Zeitpunkt in dem Örtchen an, wo sich gerade der gesamte Himmel in tausend verschiedene Rot- und Orangetöne einfärbte und die Silhouette des Leuchtturms in der Ferne auf seinem Berg thronte und sich im Wasser spiegelte. Der Himmel gleichte einer bunten Farbpalette und ich sage es wirklich oft und werde es wahrscheinlich noch öfter sagen, aber ich glaube, dass das mit Abstand der schönste Sonnenaufgang war, den ich jemals gesehen habe.

Für einen kurzen Moment hatte ich wirklich alles um mich herum vergessen und merkte nicht, wie die Zeit verging. Als ich dann aber bemerkte, wie weit die Morgendämmerung schon fortgeschritten war und ich mir eigentlich von der Spitze des Berges anschauen wollte, wie die Sonne über dem Ozean aufging, fuhr ich mit Vollgas zum Parkplatz und sprintete den Weg zum Leuchtturm hinauf. Von dort aus konnte man die gesamte Küste überblicken; die windigen Buchten, die unendlichen Weiten des Pazifiks und die steil abfallenden Klippen, auf denen man die ersten Fischer ihre Angel ins Meer werfen sehen konnte.

Ein paar Minuten saß ich einfach nur da, ließ meine Füße über dem Meer baumeln, lauschte den Wellen und starrte einfach nur in die Ferne. An diesem Morgen war weit und breit keine Menschenseele, außer den wenigen Fischern, zu sehen und ich hatte diesen Moment, an dem ein neuer Tag begann, ganz für mich allein.

Als die Sonne komplett aufgegangen war, begann ich einem Weg zu folgen, der über grüne Graslandschaften, auf denen hunderte von Schafen standen, zu einer der vielen Buchten führte. Dort standen schon die ersten Surfer auf ihren Boards und fingen die ersten Wellen des neuen Tages ein. Da man an diesem wunderschönen, klaren Sommermorgen einfach nur auch Lust bekommen konnte, in den kühlen Ozean einzutauchen, machte ich das auch und war überrascht, wie kalt das Wasser wirklich war. 😄 Für ein paar Augenblicke genoss ich die Ruhe, das erfrischende Salzwasser in meinen Augen und die warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut, bevor ich mir, kurz, bevor mir der Zeh abfror, wieder etwas Warmes überwarf und noch für einen kurzen Moment einfach da stand und mich freute. Dieses Fleckchen Erde war so wunderschön, unberührt und beruhigte mich so sehr, wie es nur die Natur könnte.

Und obwohl ich mir nicht vorstellen konnte, dass diese Tage an der Küste noch von irgendetwas Anderem hätten übertroffen werden können, wurde ich eines Besseren belehrt, als ich kurz darauf direkt in das pulsierende Stadtleben Wellingtons eintauchte und mir all die schönen Teile dieser Stadt einmal genauer anschaute.

 

Wellington

Die Tage in Wellington selbst habe ich meistens damit verbracht, durch das Stadtzentrum zu schlendern, vorbei an den quirligsten kleinen Läden voll mit Dekoartikeln, Antiquitäten, Platten oder cooler Secondhandmode, nebenbei einen guten Kaffee zu trinken und vegane Pizza zu essen und einfach die Aufgeschlossenheit der Menschen, die Vielfalt und den leckeren Geruch nach Crêpes, der aus den Streetfood-Trucks und Underground-Märkten kam, zu genießen.

Vor allem die Cuba Street, eine der bekanntesten und trendigsten Straßen Wellingtons, hat es mir angetan. Funkige Straßenmusiker, verstörende Skulpturen und Menschen mit den außergewöhnlichsten Styles, alles in einer Fußgängerzone. Überall sieht man schicke Cafés, Regenbogenfahnen und Kunstgalerien, ein Paradies für Kreative und Kaffeeliebhaber. Besonders zum Cuba Dupa, einem Festival, dass ich mit einer total netten Hamburgerin besucht habe, blüht das Straßenviertel auf und wird zur Bühne für extravagante Tänzer, hippe Musikacts und unglaublich gutes Essen.

Ein bisschen weniger abgedreht ging es ein paar Kilometer außerhalb des Stadtkerns zu, wo sich die botanischen Gärten befanden. Mit einer kleinen roten Seilbahn, dem Wellington Cable Car, konnte man für noch nicht einmal $10 bis zu einem Aussichtspunkt fahren, von dem aus man einen BOMBASTISCHEN Ausblick auf Wellington hatte. Von dort aus konnte man entweder die Bahn wieder zurück nehmen oder durch die idyllischen Gärten zurücklaufen. Da ich zwei gesunde Beine habe, bin ich natürlich durch die Gärten gelaufen. Vielleicht auch, weil mein Parkticket am ablaufen war und ich wieder zurück rennen musste, weil ich es sonst nicht geschafft hätte. Wer weiß.

 

Neben einem Tag, den ich beim größten Maori-Event der Welt, dem „Te Matatini“ im riesigen Westpac Stadium verbracht habe, bei dem hunderte Künstler ihren ganz eigenen Kriegstanz (den „Haka“) performten, bin ich während der knapp 3 Monate, die ich in Wellington gelebt habe, natürlich auch nicht drum herum gekommen, eines der Rugby Spiele zu besuchen. Ob es nun an dem gigantischen, voll besetzten Stadion, den süßen Rugbyspielern, dem enormen Sportsgeist der Fans oder den durchdringenden Schreien und beeindruckenden Tänzen der Maori lag, weiß ich nicht, auf jeden Fall aber würde ich sagen, dass beide Tage Eindruck bei mir hinterlassen haben und ich jedem, der die Möglichkeit dazu hat, nur empfehlen kann, sich eines der Rugby Spiele oder Haka-Performances einmal live anzuschauen. Gänsehaut garantiert.

Eines der coolsten Dinge, die ich in Wellington gesehen habe, waren die Weta Caves; ein kleines, kostenloses Museum, in dem sämtliche Requisiten von der „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ ausgestellt waren und in dem man, wenn man wollte, sogar eine Führung durch die heiligen Hallen machen konnte, in denen die Masken, Accessoires und Spezialeffekte für die Filme hergestellt wurden. Leider habe ich die Führung nicht gemacht, was ich im Nachhinein irgendwo schon bereut habe, da es mich wirklich interessiert hätte. An diesem Tag hatte ich jedoch noch so viel vor, dass es einfach überhaupt nicht mehr zeitlich schaffbar gewesen wäre und so fuhr ich von einer Sehenswürdigkeit direkt zur nächsten: dem „Wellywood“ Sign. Von da aus konnte man nicht nur die Fähren verfolgen, die von Wellington nach Picton und umgekehrt fuhren, sondern war auch noch nur wenige Meter von Wellingtons Flughafen entfernt und konnte demzufolge minütlich beobachten, wie die größten Flugzeuge der Welt angeflogen kamen, landeten und direkt wieder mit vollem Gedröhne starteten, was mich jedes Mal wieder fast aus den Socken gehauen hat.

Und trotz, dass ich dort gerne noch ewig gesessen hätte, zog es mich an diesem ganz besonders sonnigen Abend, den ich in meiner neuen Lieblingshauptstadt verbracht hatte, auf den Mount Victoria, den ich schon einmal bei Tag besucht hatte und mir schon denken konnte, wie schön die Stadt von oben bei Nacht aussehen würde. Trotz einer Menge anderer Leute (unter anderem habe ich dort oben sogar – man bedenke, 18 000 Kilometer von zu Hause entfernt, am selben Ort, zur selben Zeit – einen Bekannten getroffen, der in Deutschland nur knapp 20 Minuten von mir entfernt wohnt und mich gefragt, wie klein die Welt doch eigentlich ist) habe ich den Ausblick sehr genossen, vor allem den Moment, als die Sonne hinter den Hügeln verschwand und langsam alle Lichter der Stadt angingen. Wellington bei Nacht zu sehen, war noch einmal eine ganz andere Sache und wenn sich die Lichter im ruhigen Wasser des Hafens spiegelten, kam einem diese lebhafte, bewegte Stadt doch plötzlich ganz friedlich vor.

Letztendlich habe ich damit meinen Abschied von Wellington nach über 2 1/2 Monaten besiegelt und an diesem Abend die wunderschöne, funkelnde Stadt, die mir so viele schöne Erinnerungen geschenkt hatte, (vorerst) das letzte Mal gesehen. Sicherlich hätte es noch einige Dinge gegeben, die ich mir unglaublich gerne angesehen hätte, dafür, dass Wellington aber so unfassbar viel zu bieten hat und man sich nur schwer entscheiden kann, was man auf jeden Fall gesehen haben muss und was nicht, denke ich doch, habe ich der Stadt letztendlich die Aufmerksamkeit gegeben, die sie verdient hat; viele Ecken kennengelernt, erkundet und, vor allem, extrem lieben gelernt. Egal, ob verspiegelte Hochhäuser, lebhafte Wochenmärkte und ein pulsierendes Nachtleben oder unberührte Natur, Ruhe und eindrucksvolle Landschaften; Wellington hat’s.

Irgendwie war ich dann doch ein bisschen traurig, die Stadt hinter mir lassen zu müssen, als ich meine Gastfamilie Mitte April verließ, meine Koffer packte, Betty noch einmal auf Vordermann brachte und weiterfuhr. Auf der anderen Seite war ich froh, diese Erfahrungen, egal ob gut oder schlecht, gemacht haben zu dürfen und hätte mir für diese Zeit keinen besseren Wohnort vorstellen können.

Für mich ging es dann also weiter Richtung Norden, wo ich auf halber Strecke meines Ziels, dem Tongariro Nationalpark, ein Mädchen treffen sollte, mit der ich meine Reise fortsetzen würde. Wie wir gemeinsam eine der beeindruckendsten Wanderungen der Welt meisterten und wie einmal mehr aus Fremden Freunde wurden, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. 😊

Bis dahin,

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