Elfenhaft – meine neue Haarfarbe!

Hallo ihr Lieben, heute habe ich mir mal gedacht, erzähle ich euch von meiner neuen Haarfarbe und wie ich mir meine Haare getönt habe! Denn ich hatte mal wieder Lust auf eine Veränderung und bin dabei auf pastelltöne gestoßen, wobei ich mich dann letztendlich für ein pastell lila/silber entschieden habe. <3

Vorerst mal eine kleine, kurzgefasste Haarstory, damit ihr euch ein Bild machen könnt, was vorher auf meiner Birne so los war :-D:

Bis ich 16 war, habe ich keine größeren Veränderungen an meinen damals hellbraunen/dunkelblonden Haaren vorgenommen. Höchstens ein, zwei rote, grüne oder blaue Strähnchen, kennt man ja. 😀 Irgendwann ging mir aber dieses typische „Straßenköterblond“ auf den Keks und ich habe mir in den Kopf gesetzt, (fragt mich um Gottes Willen bitte nicht, wieso) dass ich unbedingt weißblond/platinblond werden möchte. Mein Friseur hat mir davon abgeraten, meine Haare würden doch total „kaputt gehen“. Pff, habe ich mir gedacht, dann gehe ich eben zu einem Friseur, die diese absolut dämliche Idee unterstützt, und tatsächlich, genau so einen habe ich gefunden! 😀 Natürlich wurde mir dann hochprozentige Blondierung auf den Kopf geklatscht, die sagenhafte 45 Minuten einwirken musste, da frage ich mich gerade doch wieder beim Schreiben, wieso es da bei mir im Oberstübchen nicht geklingelt hat. Mir wurde dann noch eine silberne Tönung draufgegeben, die das Haar eben weniger gelbstichig wirken lassen sollte. Aber zum Schluss war gar nicht die grässliche pissgelbe Farbe auf meiner Rübe mein größtes Problem (nein, die Tönung hatte absolut nichts dagegen getan), sondern meine Ansätze. Die waren so grottenschlecht gemacht, dass mir die Friseuse am Ende noch geraten hat, einen Seitenscheitel und ja keinen Zopf zu tragen. Das allerschlimmste dabei ist aber, dass ich für diesen Müll 250 € bezahlt habe. Eigentlich hätte ich dieser unkompetenten, beknackten Friseurkette keinen Cent geben sollen, aber wahrscheinlich war ich so geschockt, dass ich in dem Moment nicht über mein Geld nachgedacht habe, sondern nur über das Disaster auf meinem Kopf.

Am Anfang habe ich mir sogar noch eingeredet, dass ich es schön finde (die Bloniderung hat wahrscheinlich auch neben meinen Haarwurzeln und meiner Kopfhaut ein paar Hirnzellen mit verbrannt) aber spätestens in der Schule musste ich dann der Wahrheit ins Gesicht sehen und beschämt zu meinem alten Frsieur gehen und mir eingestehen, dass ich ihm hätte glauben sollen. Dieser Mann (vielmehr ein Engel) hat alles wieder gerade gebogen, dass ich endlich wieder ordentlich aussah. Das Geld war ich natürlich trotzdem los. Merke: vertraut niemals einer dieser Friseurketten eure Haare an, NIEMALS!

Danach waren meine Haare eine längere Zeit grau/silber, was ich erst beim Friseur, dann aber selbst zuhause getönt habe, da es mir beim Friseur mit meinen langen Haaren (mittlerweile auf dem guten Weg Richtung Bauchnabel!) einfach zu teuer wurde. Hat aber auch allein ziemlich gut funktioniert, und nach paar mal tönen lief das Ganze Prozedere schon fast wie Butter, also habe ich mir gedacht, kann ich mich doch auch mal an etwas „Verrückteres“ heranwagen! Pastellfarben fand ich auch so schon immer toll, ob auf den Nägeln oder als Deko, wieso also nicht auch auf dem Kopf?!

Voller Motivation und Lust, endlich mal etwas in diese Richtung auszuprobieren, bin ich also zum nächsten Friseur-Shop gelaufen und hab mir zwei Döschen Directions in der Farbe „lilac“ gekauft. (ca. 7 €) Wieder Zuhause angekommen, habe ich mein Experiment natürlich gleich gestartet!

Als Erstes habe ich mir die Haare gewaschen, und zwar mit einem silikonfreien Shampoo von Herbal Essences. Noch besser wäre ein Cleansing-Shampoo (gibt es sogar direkt für die Tönung mit Directions), dass alle Talg-, Styling- und Schmutzreste rauswäscht, aber ein klares Shampoo ohne Zusätze oder Silikone tut’s genauso. Nach dem Waschen natürlich keine Spülungen oder Haaröle benutzen, da diese einen unsichtbaren Schutzfilm um die Haare legen, durch den die Haare dann keine Farbe mehr aufnehmen können.

Wie die Haare beim Tönen am Besten sein sollen, also ob nass, handtuchtrocken oder trocken, steht überall anders geschrieben, ich kann euch sagen: sowohl trocken als auch handtuchtrocken funktioniert! Also habe ich meine Haare schön durchgebürstet und alle Knötchen und den Fitz rausgekämmt. Und dann kann’s auch schon mit dem eigentlichen Tönen los gehen!

Sich Handschuhe überzuziehen ist bei stärkeren Farben wie bei dieser ratsam und ihr solltet auch gut aufpassen, dass weder Waschbecken, noch Fliesen oder andere weiße bzw. helle Gegenstände „mit getönt“ werden, denn das geht ganz schlecht wieder weg. Die Haare abteilen ist bei so einer Mähne, wie ich sie habe, ebenfalls ein guter Tipp, damit ihr mit der Farbe auch überall hinkommt. Die Farbe an sich habe ich mit etwas Spülung vermischt, da mir das lilac doch schon ein wenig zu knallig war, und ich ja ein pastell-lila als Ergebnis haben wollte. Ist alles eingekleistert und nochmal schön einmassiert, kann das Haar zu einem Dutt gebunden werden. Übrigens habe ich meine Ansätze gar nicht erst mit getönt, weil Directions nur für die Anwendung auf blondiertem bzw. aufgehelltem (natürlich auch auf von Natur aus sehr hellblondem) Haar gemacht sind. Auf natürlichem Haar (dunkel) erreicht man dann eher einen Schein oder Schimmer. Am Besten ist immer, sich zuvor gründlich zu informieren, um Enttäuschungen und Schäden zu vermeiden.

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Das hochgesteckte Haar habe ich dann mit einem großen Stück Alufolie umhüllt (natürlich sehr erotisch) und ca. 3-4 Stunden (kann auch mal etwas wärmer unter der Haube werden) einwirken lassen. Die Einwirkzeit ist auch wieder bei jedem sehr individuell, aber da mein Haar vor etwa einem Jahr schon blondiert wurde, und ich mit silberner Tönung mit 4 Stunden Einwirkzeit das perfekte Ergebnis erhalten habe, war ich mir auch bei lila Tönung sicher, dass es genauso gut klappt. Und das hat es auch!

Ist die Zeit rum, kann der Kleister mit kaltem Wasser abgewaschen werden (nicht mit warmen, sonst wird die ganze Farbe gleich wieder mit rausgewaschen) und das Haar anschließend ganz normal geföhnt und gepflegt werden. Ich benutze vor dem Föhnen natürlich einen Hitzeschutz und danach ein Haaröl, dass ich von den Längen Richtung Spitzen einarbeite.

Da ich nach dem ersten Mal Tönen mit der Farbe noch nicht komplett zufrieden war und sie mir noch etwas zu schwach war, habe ich das Ganze ein paar Tage später einfach noch einmal wiederholt. Natürlich kann es sein, dass manche Strähnen die Farbe stärker annehmen als andere, vielleicht gibt es sogar ein paar Strähnen, die gar nichts von der Farbe annehmen wollen. Aber das ist nicht schlimm, denn das macht die Farbe um einiges facettenreicher und natürlicher. Ich habe mit dieser die Erfahrung gemacht, dass mein Haar sich, ähnlich wie Öl, verändert, wenn man das Haar in verschiedene Richtungen dreht, so sieht es manchmal so aus, als wäre ein Teil der Haare grau/silber, ein anderer lila und wieder ein anderer grau/silber. Ziemlich cool!

Jetzt sind sie genauso, wie ich sie mir vorgestellt habe, schön hell, pastellig und trotz der etwas außergewöhnlichen Haarfarbe ziemlich natürlich. Ich muss sagen, ich fühle mich schon ein kleines bisschen wie eine Elfe mit dieser Farbe auf dem Kopf. 😀 Da ich vom Hauttyp her auch ziemlich hell bin und noch dazu blau/grüne Augen habe, glaube ich, dass mir diese und generell eher hellere, pastellige Töne besser stehen, als dunklere Farben. Das lila passt da, finde ich, ziemlich gut zu mir, meiner Haut und meinen Augen.

Natürlich gibt es jetzt auch noch ein paar Bilder, und da habe ich mir gedacht, zeige ich euch einfach mal drei verschiedene „Frisuren“, um zu zeigen, dass die Farbe auch jedes mal eine andere Wirkung an mir hat, und natürlich weil es spannender ist. 😀

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Und zum Schluss habe ich noch ein paar Bilder, die zeigen, dass die Haarfarbe bei jedem Licht total anders aussieht, dabei geht die Farbpalette von grau im Schatten, über lila bei Sonne bis hin zu rosa im künstlichen (gelben) Licht. Das ist natürlich total super, denn so ist die Farbe nie die selbe, und jedes mal etwas anders, sehr vielfältig also und das finde ich total super. (die Bilder sind natürlich unbearbeitet) Das Einzige, was mich ein bisschen stört, ist dass meine Haare bei dem Neon-Licht in der Schule (ich hasse dieses Licht) eher blau wirken, was natürlich gar nicht das ist, was ich will. 😀 Ist aber nicht so schlimm, langweilig wird es deswegen nie. 😀

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Aufgrund dessen, dass die Farbe auch nicht zu knallig und auffällig ist, kann man diese Haarfarbe meiner Meinung nach auch super im Alltag tragen, aus der Masse herausstechen tut man natürlich trotzdem, und etwas Besonderes ist man mit dieser Farbe (besonders auf dem Dorf :-D) auf jeden Fall auch!

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Im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden mit dieser Haarfarbe bin und ich sie aufgrund ihrer Außergewöhnlichkeit und Vielfältigkeit total super finde! I’m in Love! <3

Wie findet ihr meine neue Haarfarbe?

Bis zum nächsten Mal,

Luca

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