Wanderlust – Es geht an die Ostsee!

Ahoi meine Lieben und Willkommen zurück auf meinem Blog!

Ich sitze gerade auf dem Hotelzimmer, habe Sand zwischen den Zehen und schaue durch das Fenster geradewegs auf’s Meer.

In den letzten Tagen habe ich mich viel mit meinem Blog beschäftigt, denn wie ihr wahrscheinlich schon gemerkt habt, bin ich nun endlich umgezogen und stehe sozusagen endlich auf ‚eigenen Beinen‘. *Yay* Aber das Ganze bringt natürlich auch eine ungeheure Arbeit mit sich, da ich jetzt alles selbst programmieren und mir meinen Blog selbst aufbauen muss. Aber ich will nicht meckern, denn eigentlich macht es sogar Spaß. daran zu arbeiten und ganz viel eigene Ideen in meinen Blog einzubringen. Das bedeutet eineseits, dass es permanent kleinere Veränderungen geben wird, bis ich an der Stelle angelangt bin, an der mir mein Blog am allerbesten gefällt. Andererseits aber auch: endlich wiede regelmäßige Beiträge! Und deswegen halte ich mich kurz und es geht gleich los! Viel Spaß!

Ich habe mich verliebt. Verliebt in die frische, klare Luft, in das Meeresrauschen, in den Sand unter meinen Füßen, in das Flair dieser Stadt. Die Rede ist von Ahlbeck, einem kleinen Ort auf Usedom, direkt an der Ostsee. Von der ersten Minute hier an, habe ich entschieden, dass ich hier nicht das letzte Mal gewesen sein werde. 5 Tage verbringe ich hier mit meiner Mutti, meiner Oma und meiner Uroma. Ein vier-Generationen-Urlaub also. Für diese Zeit ist das Hotel Tryp by Windham, direkt an der Strandpromenade gelegen, unser Zuhause. Die schönen, offenen Zimmer mit tollem Ausblick, ein Fitnessraum und sogar ein Schwimmbad, machen mir es jetzt schon schwer, am Samstag wieder abzureisen, zurück ins kalte, verschneite Sachsen. Darüber will ich aber noch gar nicht nachdenken, denn hier ist es so schön, dass ich jeden Moment hier genießen, und so viele Eindrücke von diesem Ort sammeln will, wie nur möglich. Und deswegen habe ich mir gedacht, erzähle ich euch einfach mal was ich die Tage hier so gemacht habe und versorge euch dazu noch mit dem nötigen Bildmaterial. <3

 

 

Tag 1

Nachdem wir gestern nach einer 6 stündigen Fahrt angekommen waren (die sich übrigens durch alle Wetterextreme von Schnee über Hagel, Regen und Sonnenschein gezogen hat), und aus der ich mir am Steuer, meiner Mutti neben mir und den Omis auf der Rückbank, mit einer Roadtrip-Playlist fast schon eine Auto-Party gemacht habe, ging es natürlich gleich an den Strand, an dem ich dann sofort dieses Ich-bin-angekommen-Gefühl hatte. Wir sind ein bisschen an der Promenade entlang geschlendert und haben nach einem Restaurant gesucht, wobei wir dann auf das Hotel „Meereswelle“ gestoßen sind, in dem ich dann ein deliziöses Zanderfilet verspeist habe. (haha) Zuhause angekommen, haben wir uns direkt in unsere Bikinis geworfen und haben den Tag dann im Hallenbad im warmen Wasser ausklingen lassen. Ein paar Stunden darauf bin ich mit einem Lächeln im Gesicht, einem guten Gefühl und super entspannt eingeschlafen. 🙂

 

Tag 2

Heute Morgen wurde ich von der Sonne geweckt, die durchs Fenster auf mein Bett geschienen hat. Da meine Uhr erst kurz nach 7 Uhr angezeigt hat, habe ich mir gedacht, schlüpfe ich doch direkt in meine Sportsachen und mache etwas für meine Figur, bevor es kurz nach halb 9 zum ausgedehnten und groß gedeckten Frühstücksbuffet geht. Nachdem ich mich mit Hantel und Laufband ausgepowert hatte (Oma die Sportskanone war natürlich auch mit am Start), habe ich mich super gefühlt und konnte ohne schlechtes Gewissen (was man im Urlaub sowieso gleich Zuhause lassen sollte) im großen hellen Frühstücksraum, natürlich mit Meerblick, schlemmen was das Zeug hält.

Kurz darauf ging es dann gleich nach Polen, wo wir einen riesigen Markt besucht haben. Natürlich gab es keine Chance, dort etwas mit dem Auto zu erreichen, also war Fußbus angesagt. Nach dieser Wanderung ging es kurz wieder ins Hotel, wo ich mich erstmal in mein Bett gekuschelt habe und ein bisschen genappt habe. Gegen Abend ging es dann nochmal dick eingekuschelt zum Strand, in der Nähe der Grenze zwischen Deutschland und Polen, wo man das Meer in einem unglaublich schönen Licht beobachten konnte. Natürlich hatten wir nach so einem Tag einen Bärenhunger, und da es uns gestern so super gut in dem Restaurant gefallen hat, haben wir dort einfach wieder gegessen. Diesmal gab es für mich gebratenen Wels mit Spargel, der übrigens ultra lecker war. Auf dem Heimweg ging es dann wieder die Strandpromenade lang, die in wenigen Minuten während der Dämmerung ‚erwacht‘ ist, und in vielen kleinen Lichtern und Lampen erstrahlt war. Tja, und jetzt sitze ich in meinem Bett, versuche poetisch zu sein, während mir aber gleich die Augen zu fallen und werde dem wahrscheinlich auch in den nächsten Minuten nachgeben und nächtigen. Fazit des Tages: es war wunderschönes Wetter, wir haben viel gelacht, gut gegessen und sind alle total entspannt und glücklich, besser geht’s nicht. Und damit ahoi und gute Nacht!

 

Tag 3

Nach einer kleinen Trainingseinheit und dem Frühstück in der Sonne ging es gleich nach Koserow. In diesem hübschen kleinen Örtchen haben wir eine Marmeladen- Bonbon- und andere-leckere-Dinge-Manufaktur besucht, die als Maskottchen einen Erdbär (haha) hatte, das Karlchen. Nach einem High-Five mit Karlchen haben wir uns durch die verschiedensten Marmeladensorten gekostet. Von Sanddorn über Himbeere und Pflaume,  bis hin zu Erdbeer-Marzipan konnte man alles auf einem kleinen Stück Brot in einem Säckchen probieren. Danach ging es weiter durch die Tee-Abteilung, durch die ich mich durchgeschnuppert habe, um die perfekte Teesorte für mich zu finden. Für mich als Teeliebhaber nicht einfach, weil einfach alles super gerochen hat und noch dazu handgemacht und total süß verpackt war. Letztendlich habe ich mich dann für die Sorte Erdbeer-Lolli entschieden. Den Männern und Frauen, die die Produkte produzieren, konnte man direkt bei der Arbeit zuschauen und so einen tollen Einblick bekommen von dem, was dann zum Schluss im Körbchen landet und über die Kasse direkt in eine niedliche Erbeertüte geht. Meine Tüte war schlussendlich mit Bonbons für meinen Freund, einer (außerirdisch leckeren) Sanddornbrause, dem Tee und einer super schönen, blau-weiß gestreiften Bluse prall gefüllt.

Gleich danach haben wir uns im Kaufhaus Stolz umgeschaut, wo dann rein zufällig ein paar rot-weiß gepunktete  Gummistiefel in meiner Tüte gelandet sind. *ups* Nach dem standardmäßigen Mittagsschläfchen im Hotel sind wir dann zu unserem Stammrestaurant gewatschelt, wo es für mich diesmal Scholle süß-sauer gab. Da ein Nachtisch immer noch rein geht und 10 m weiter eine Eisdiele war, haben wir gleich noch ein Eis hinterher geschoben. Auf dem Heimweg habe ich mich vor Lachen kaum eingekriegt. Mit vollem Bauch (und dem Food-Baby im 9. Monat), sind wir dann noch ein paar Runden geschwommen und haben uns im Schwimmbad des Hotels entspannt.  Schlussendlich hatten wir noch schöneres Wetter als den Tag vorher, haben uns fast totgelacht und wiedermal festgestellt, dass wir alle gleich sind (warum das wohl?) und werden morgen schon den letzten Tag hier verbringen.

 

Tag 4

Heute hat es Mutternatur leider nicht so gut mit uns gemeint, denn der heutige Tag war ziemlich verregnet. Von unserem Frühsport hat uns das natürlich nicht abgehalten und so ging es wie gewohnt nach einer schwitzigen Runde Sport zum Frühstück. Den Vormittag habe ich im Hotel verbracht und habe einige schulische Dinge erledigt, während der Rest nach Heringsdorf gelaufen ist. Nachdem ich mich geschlagene vier Stunden mit Schule beschäftigt hatte, musste ich erstmal eine Runde Mittagsschlaf machen. So bis halb 6. Danach sind wir das letzte Mal die Strandpromenade entlang gelaufen und haben nach einem passenden Restaurant gesucht. Natürlich hat sich während unseres Spaziergangs eine fette Regenwolke ungefähr eine viertel Stunde über uns ausgeleert. Die Zeit haben wir an einem Fotoautomat genutzt, bei dem am Ende ein lustiges Bild und damit eine schöne Erinnerung an diese lustigen Tage herausgekommen ist. Schlussendlich sind wir dann im Restaurant „De Fischerkneip“ hängengeblieben, indem ich mir eine leckere Portion Dorsch (der rein ging wie Butter) und zwei herrliche Berliner Weisse eingeschleust habe. Mein Omega 3 Gehalt wäre dann denke ich für die nächsten 2 Jahre erstmal gedeckt, bei dem ganzen Fisch den ich über die Tage verteilt gegessen habe. 😀 Aber wenn man einmal hier ist, und weiß, dass der Fisch frisch von der 50 Meter entfernten Ostsee kommt, kommt man gar nicht drum herum, sich durch alle erdenklichen Fischsorten zu probieren. Von dem Meer haben wir uns natürlich auch noch verabschiedet, und noch einen kurzen Abstecher zum Strand gemacht. Wie gewohnt ging es danach direkt ins Hallenbad, wo ich einfach nur wie eine Boje im Wasser umher getrieben bin.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich traurig bin, dass diese wunderschönen Tage so rasend schnell vorbei gegangen sind. Wir hatten alle total viel Spaß, haben nur gelacht, herrlich gegessen und einfach tolle und entspannte Tage gehabt. Jetzt lassen wir den Tag noch gemeinsam kuschelig im Bett mit 1,2 Schnäpschen ausklingen und damit sage ich ‚Nich lang schnacken, Kopp in´n Nacken‘ und bis bald!

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