Irgendwie habe ich die Westküste doch schon sehr vermisst.

Nachdem ich meinen Van zum Warrant of Fitness gefahren hatte, um eine neue Plakette für weitere 6 Monate zu bekommen und diese dann nach einigen (wieder ziemlich kostspieligen) Reparaturen auch bekam, traf ich mich in einem kleinen Hostel in Hamilton wieder mit Helena, um gleich am nächsten Tag in ein kleines Surferstädtchen an der Westküste zu fahren und dann auf direktem Wege den Norden Neuseelands zu erkunden.

 

Ein kleiner Überblick:

 1. Zwischenstopps auf dem Weg in den Norden
   1.1. Morsche Hostels und quietschige Betten in Hamilton
   1.2. Der Traum vom Surfen in Raglan
 2. Das Northland
   2.1. Das schönste Hostel in Mangawhai
    2.1.1. Der zauberhafte Mangawhai Cliffwalk
   2.2. Funkelnde Glühwürmchen in den Waipu Caves (Insider-Tipp)
   2.3. Ein abenteuerlicher Zwischenstopp in Whangerei
   2.4. Der letzte Stopp vor dem nördlichsten Punkt Neuseelands: Ahipara
   2.5. Das Cape Reinga – wo zwei Ozeane aufeinander treffen
   2.6. Sandsurfing auf den Te Paki Giant Sand Dunes + Der Ninety Mile Beach
 3. Drei Tipps rund um den Aufenthalt im Northland

 

Hamilton hatte ich mir ein bisschen anders vorgestellt …

Zu meinem relativ kurzen Aufentahlt dort kann ich leider gar nicht so viel sagen, da das Einzige, was ich mir angeschaut habe, die Hamilton Gardens gewesen sind. Insgesamt hatte ich einen eher tristen, anspruchslosen Eindruck von der Stadt, fast schon etwas heruntergekommen, was teilweise auch dem Hostel geschuldet war, in dem ich die Nächte zwischen der Kontrolle und den Reparaturen meines Autos vebracht habe und mitten in der Nacht panisch aufgewacht bin, weil ich Angst hatte, das Bett über mir würde zusammenkrachen, wenn sich die Person darin bewegte.

Die Gärten an Sich waren aber dann doch recht schön, erwarten konnte ich es letztendlich doch nicht, endlich aus der Stadt heraus zu kommen und zum surfen nach Raglan zu fahren.

Wer gar nichts anderes zutun hat, der kann sich die Hamilton Gardens ruhig mal anschauen

Da sah es in Raglan dann schon ganz anders aus!

Die kleine Stadt direkt an der Küste ist ein einziges Paradies für Surfer und die, die es vielleicht werden möchten: super Wellen, lässige Locals und hippe Läden. Schuhe werden außerdem, zumindest im Sommer, völlig überbewertet (wie auch fast überall sonst in Neuseeland) und es gibt wohl kaum einen Ort, der noch entspannter, zwangloser und dabei so unheimlich anziehend auf seine Besucher wirkt.

Wir haben uns dort jedenfalls ziemlich wohl gefühlt und weil Helena schon einmal dort gewesen war, auch direkt ein schönes Zimmer in einem tollen Hostel reserviert. Nette Leute, unendlich viele Möglichkeiten, sich zu beschäftigen, günstige Surfstunden und Hängematten direkt vor dem Hostelzimmer. Wenn doch nur das Wetter mitgespielt hätte…

Zu unserer Enttäuschung regnete es teilweise ziemlich stark und auch der Wind nahm hohe Geschwindigkeiten an, sodass die Wellen am nahegelegenen Surfspot teilweise 3 Meter hoch und das Surfen, zumindest für mich, als absolut blutigen Anfänger, fast schon unmöglich gewesen wäre. Dabei hätte ich es doch so gerne gelernt.

Leider wurden die Bedingungen auch in den nächsten Tagen nicht besser, was uns aber nicht davon abhielt, zum Strand zu fahren und uns eben einfach diejenigen beim surfen zu beobachten, die es können. Guten Kaffee, Pizza und Fish and Chips gab es auch, direkt am Wasser, in einem kleinen, zugigen Fischerhäuschen. Beschweren kann man sich also dann auch nicht.

Nach einigen enstpannten Tagen verabschiedeten wir uns dann wieder vom charmanten Raglan, Helena’s und meine Wege trennten sich leider schon wieder und für mich ging es zurück nach Auckland, dem Ausgangspunkt für den nächsten Roadtrip ins wunderschöne Northland.
 

Und dieser wurde wahrscheinlich zu einem der schönsten Trips meiner gesamten Reise. Warum?

Weil man sich im Norden Neuseelands vorkommt, wie im Paradies.

Wo man in Auckland noch umgeben ist von vollen Straßen, Hochhäusern und Lärm ist nur wenige Kilometer außerhalb der hektischen Stadt nichts mehr davon zu merken. Hat man erstmal die Grenze zum Northland ungefähr auf der Höhe des Örtchens Mangawhai durchquert, befindet man sich in der nördlichsten der siebzehn Verwaltungsregionen Neuseelands, einem Ort, wie aus dem Bilderbuch. Gewundene Straßen, Farmland, bezaubernde Küstenlinien.

Ein Traum für jeden, der Ruhe sucht und der Natur ganz nah sein will. Noch dazu ist das Wetter dort oben fast immer milder als im restlichen Teil Neuseelands, im Sommer wird es sogar tropisch, was nicht zuletzt an der geringeren Entfernung zum Äquator liegt.

Den ersten Stopp auf meinem Northland Roadtrip  legte ich in Mangawhai ein, wo ich, nachdem ich mich aufgrund der Temperaturen am ersten Tag, die doch etwas kühler waren, als ich erwartet hatte, dazu entschied, vom Campingplatz in ein Hostel zu wechseln. Und wenn ich euch eines empfehlen kann, dann ist es The Coastal Cow.

Bis zu diesem Tag war ich noch nie in so einem schönen, gemütlichen und ordentlichen Hostel gewesen, in dem der Host noch dazu so herzlich und die Stimmung zwischen den Bewohnern so familiär war. Ein großes Bad, gemütliche Betten, kostenlose Parkplätze, Wifi und sogar ein Kamin, vor dem wir während des Tornados, der in dieser Zeit über Neuseeland fegte und uns teilweise den Strom und das Wasser ausfallen ließ, gemütlich vor uns hin brutzelten und Filme schauten; ich habe mich an kaum einem anderen Ort so wohl und so Zuhause gefühlt, wie dort. Und das Ganze auch noch für einen Preis, mit dem die meisten anderen Hostels nicht mithalten können.

Das Hostel war außerdem der perfekte Ausgangspunkt für einen Tagesausflug zu den Mangawhai Heads und dem nahegelegenen Cliff Walk, der ziemlich weit oben auf meiner Must-Do Liste für das Northland stand.
 

Der Mangawhai Cliffwalk – wo steile Klippen auf glasklares Wasser treffen

Der neun Kilometer lange Wanderweg führt, wie der Name schon sagt, direkt am Meer entlang; man läuft quasi permanent auf einer steil abfallenden Felswand. Obwohl man noch auf null Metern direkt am Strand startet, geht der Weg am Anfang ziemlich steil nach oben, ist man dann aber erstmal auf der Höhe des eigentlichen Pfades angekommen, offenbaren sich unfassbar schöne Ausblicke über den gesamten Ozean, den Strand und die umliegenden Inseln. Den Loop kann man übrigens nur bei Ebbe laufen, da ein Teil des Weges eben direkt am sonst nicht begehbaren Strand entlang führt. Einem ewig langen, weißen Sandstrand, übrigens.

Erwischt man dann noch einen so wunderbar sonnigen, tropisch warmen und leicht windigen Tag, wie ich, ist der Südseetraum perfekt. Ernsthaft, sieht man die Palmen, wie sie sich über einem im Wind wiegen und die Korallen unter dem hellblauen Wasser, fühlt man sich tatsächlich ein wenig wie auf einer kleinen Insel mittem im Pazifik.

Oh, Moment, genau das ist es ja eigentlich auch!

Typisch neuseeländisch fühlt sich dieser Ort trotzdem nicht an, denn selbst an einem „Herbsttag“ wie diesem, war das Wasser angenehm warm und man hätte sicherlich in einer der verlassenen Buchten einen Sprung ins Meer wagen können. Ich habe dann aber doch lieber die Ausblicke von oben noch ein bisschen genossen, bevor ich mich auf den Weg nach Whangerei gemacht habe.

Etwa auf halber Strecke befinden sich die Waipu Caves, eine kostenlose und weniger überfüllte Alternative zu den oft beworbenen Waitomo Caves.

Am Besten mit kniehohen Gummistiefeln und einer hellen Taschenlampe bewaffnet, bahnt man sich den Weg durch die stockfinsteren Höhlen, durch das Wasser, über glitschige Felsen und Engpässe, bis man schließlich im Inneren angekommen ist. Die Caves sind einziges, faszinierendes, großes Labyrinth mit teilweise hüfthohem Wasser, dass man, im Gegensatz zu den Waitomo Caves, komplett auf eigene Faust erkunden kann.

Da ich aber allein unterwegs war, habe ich es mir verkniffen, noch weiter in die Höhlen hinein zu laufen, was man aber auch gar nicht muss, denn haben sich die Augen einmal an die Dunkelheit gewöhnt und schaut man dann nach oben, kann man unzählige blau leuchtende Glühwürmchen an der Decke hängen sehen. Es ist unvergleichbar, was man in diesen Glühwürmchenhöhlen erlebt, kommt aber wahrscheinlich dem am nächsten, was man auch in einer klaren Nacht am Himmel beobachten könnte: Tausende von funkelnden Sternen.

 

Eine Nacht im Knast? Aber mit Vergnügen!

In der größten Stadt des Nordens Neuseelands Whangerei verbrachte ich dann ein paar Nächte in einem ziemlich verrückten Hostel, das früher einmal als Gefängnis genutzt wurde. Außer den alten Knasttüren war aber nicht mehr allzu viel von der Vergangenheit des Gebäudes zu sehen und die Zimmer waren sehr simpel und gemütlich, wenn auch nur mit einem winzig kleinen Fensterchen ausgestattet.

Die Bäder waren im Gegensatz dazu mit bunten Mosaiken nach dem Beispiel von Hundertwasser geschmückt und aus der Dusche kam an einem Abend nur eiskaltes Wasser. Insgesamt also ein ziemliches Abenteuer. Verbringt man dann noch einen feuchtfröhlichen Abend mit einer Horde verrückter Backpacker, ist der Wahnsinn perfekt.

In Whangerei selbst habe ich mir nur die Whangerei Falls angeschaut, bevor es schließlich an einem einzigen Tag für mich bis fast ganz nach oben ging, zumindest vorerst bis ins kleine Fischerörtchen Mangonui, wo ich zum Mittagessen in den weltberühmten Mangonui Fish n‘ Chips Shop einkehrte. Lecker war’s, teuer aber auch.

Außen knusprig, innen zart – so müssen gute Fish n‘ Chips aussehen

Noch am selben Abend kam ich dann ziemlich übermüdet im wunderschönen Strandort Ahipara an, in dem ich mein Zimmer in einem Hostel direkt am Strand bezog und erstmal ordentlich entspannte. Am nächsten Morgen konnte ich die Umgebung erstmal so richtig wahrnehmen und stellte fest, dass ich, zumindest in den letzten Tagen, ein ziemlich gutes Händchen für unglaublich schöne Unterkünfte mit toller Lage, gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und überdurchschnittlich netten Mitbewohnern hatte. Und zwei süße Hunde gab es auch noch. Jackpot.

Von meinem Zimmer aus konnte ich direkt auf den einsamen Strand schauen, über den aber leider langsam aber sicher dicke Regenwolken Richtung Land rollten. Wie zu erwarten regnete es die nächsten Tage immer wieder, manchmal ließ sich die Sonne für einige Minuten blicken, verschwand aber genau so schnell wieder. Den geplanten Trip von Ahipara zum nördlichsten Punkt Neuseelands, dem berühmten Cape Reinga, an dem sich Tasman Sea und der Pacific Ocean treffen, verschob ich somit von Tag zu Tag auf’s Neue. In der Zwischenzeit plante ich meine Reise nach Australien, für die ich nur wenige Tage zuvor mein Visum bestätigt bekommen hatte und wartete geduldig.

 

Und dann kam er endlich: der sonnige Morgen, auf den ich gewartet hatte.

Also packte ich meine Sachen und machte mich auf den Weg zum 120 Kilometer entfernten Cape Reinga. Fenster auf, Sonne rein, Musik laut; die Zeit, die ich bis zum Kap brauchte, verging wie im Flug und in Nullkommanichts stand ich am nördlichsten Punkt Neuseelands. Und kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

die Tasmanische See und der Pazifik treffen aufeinander

Der kleine weiße Leuchtturm war umgeben von azurblauem Wasser, dunkelgrünen Farnen und reinweißen Stränden in jeder Himmelsrichtung. In der Ferne konnte man tatsächlich sehen, wie die Wellen der beiden Ozeane aus entgegengesetzten Richtungen aufeinander schlugen und sich verwirbelten. Und noch dazu hatten sich so gut wie alle übrig gebliebenen Wölkchen verzogen und ich stand unter einem strahlend blauen Himmel. Und das war einfach nur großartig.

Die Mythologie dahinter ist fast so interessant, wie der Ort selbst:

Der Legenden der Maori nach gilt das Cap nämlich als der Ort, den die Seelen der Verstorbenen nach dem Tod passieren, wenn sie zum Heimatland ihrer Ahnen zurückkehren. Ein heiliger Ort, der sowohl lebendig, als auch geisterhaft auf seine Besucher wirkt und jeden, der das Tor am Anfang des kleinen Weges zum Leuchtturm durchquert, in seinen Bann zieht.

vom Leuchtturm aus kann man sogar die Giant Sand Dunes im Westen sehen

Geht es denn eigentlich noch besser?

Ja! Denn ein weiteres Must-See auf dieser Route sind die, wie der Name schon sagt, RIESIGEN Giant Sand Dunes ein paar Kilometer süd-westlich des Kaps, auf denen man tatsächlich surfen kann. Und das egal, bei welchem Wetter!

Die Straße dort hin war – welch Überraschung – total holprig, nicht asphaltiert und ich umso ernüchterter, als ich die, von Weitem gar nicht sooo gigantic wirkenden Sanddünen endlich sehen konnte. Wenn mich meine Augen da mal nicht getäuscht haben. Denn als ich wenig später eine verdammt anstrengende Dünenwanderung hinter mir hatte und endlich auf der Spitze einer der Riesen angekommen war, war sie doch etwas größer und vor allem steiler als gedacht.

Von oben konnte man aber, wenn auch bei einer ziemlich steifen Brise, eine 360 Grad Aussicht auf eine unfassbare, endlose Dünenlandschaft genießen, wobei ich den Blick nach unten schon etwas unheimlich fand, plötzlich vor der in der Ferne noch so mickrig erscheinenden Düne höchsten Respekt hatte und mir nicht vorstellen konnte, wie man den Weg nach unten auf einem kleinen Plastikboard überhaupt überleben sollte. Die Bodyboards, die man zum Sandsurfing braucht, gibt es übrigens in den meisten Hostels for free, oder auf dem Weg in fast jedem Ort zu kaufen oder auszuleihen.

Letztendlich war der Ritt auf der Düne der absolute Gaudi und bis auf drei Kilo Sand im Ohr ist mir zum Glück auch nichts Schlimmeres zugestoßen. Acht geben muss man nur, dass man nicht zu viel Speed aufnimmt, denn das passiert schneller, als gedacht.

Von strahlendem Sonnenschein zum Sturmtief in wenigen Minuten

Plötzlich fing das Wetter dann wieder an, eklig zu werden und es begann nicht nur zu regnen, sondern es entstanden auch, wie aus dem Nichts, Sandstürme, die den Sand über die Dünen in meine Augen und sonst auch überall hin wirbelten. Noch dazu tat es unglaublich weh, wenn die feinen Körnchen an meine Arme und Beine peitschten und so blieb mir nichts anders übrig, als mit nur einem offenen Auge die letzte Düne hinunter zu fahren und mich schnellstmöglich in Sicherheit zu bringen, denn der Sturm riss mir mittlerweile fast das Board aus der Hand und die Mütze vom Kopf. Und das war wirklich nicht mehr ganz so witzig, wie es vielleicht klingen mag.

Was am Ende des Tages aber zählt ist, dass ich zwar fast überall noch Tage danach Sand fand, aber den Spaß meines Lebens hatte und nach einer ewig langen Heimfahrt und einem letzten Stopp am Ninety Mile Beach, wo ich den Sonnenuntergang am Meer genoss, komplett durchnässt, dreckig und happy wieder im Hostel ankam. So, wie es eben sein muss.

3 Tipps für den nächsten Besuch im Norden Neuseelands

Der Norden ist einfach toll. Die ganze Zeit über habe ich mich, ganz egal wo ich hingekommen bin, willkommen gefühlt, die Locals sind unheimlich freundlich und hilfsbereit und auch die Landschaft ist eines der großen Argumente, wieso man das Northland einfach gesehen haben muss. Wo sonst treffen riesige Sanddünen auf strahlend blaues Wasser und dichte Palmenwälder?

Natürlich habe ich leider nicht alles erkunden können, da wären zum Beispiel noch die Kauri-Wälder im Westen, unzählige weitere Wasserfälle und genau so viele verlassene Buchten, die ich liebend gerne noch besucht hätte. Das, was ich aber in dieser Zeit sehen und erleben konnte, hat mich umgehauen und wenn ich eine Region Neuseelands wärmstens empfehlen könnte, vor allem für die Sonnenkinder unter uns, dann ist es wohl das Northland.

Und ein paar Tipps, wie ihr euch den Roadtrip durch die nördlichste Region Neuseelands noch angenehmer machen könnt, habe ich auch noch und die da wären:

#1 Fahrt nicht ohne 4WD auf den Ninety Mile Beach!

Es mag verlockend sein, auf einem der längsten befahrbaren Sandstrände einfach mal Gas zu geben und die 88 Kilometer lange Gerade, zumindest ein Stück, entlang zu düsen.

Hat man aber keinen Allradantrieb, würde ich euch davon abraten, auf den offiziell anerkannten Highway aufzufahren, denn die Gefahr, stecken zu bleiben, ist einfach viel zu groß. Und ich weiß, wovon ich spreche, wenn ich sage, dass man es ganz schön mit der Angst zutun bekommt, wenn man es dummerweise doch versucht und die Räder schon beim kleinsten Stück tieferen, lockeren Sand blockieren. Das wollt ihr nicht, glaubt mir.

#2 Vergesst bei eurem Trip zu den Sanddünen ein Tuch für euer Gesicht, eine Brille und die Sonnencreme nicht!

Man unterschätzt tatsächlich die Menge an Sand, die man ohne Schutz in Mund, Nase, Ohren und Augen bekommt. Erwischt man dann noch einen windigen Tag, wird das ganze ohne ein Tuch vor dem Gesicht und geschützten Augen zur Qual. Dazu kommt die Sonne, für deren intensive UV-Strahlung Neuseeland ja ohnehin schon bekannt ist, die aber durch die Reflexion im hellen Sand noch gefährlicher werden kann. Denn dann kann man sich auch bei wenig Sonne schnell verbrennen. Und das tut weh.

und tschüss…

#3 Recherchiert und lasst euch genügend Zeit

Die Region hat unheimlich viel zu bieten, demnach wäre es dumm, nur die Touristenspots abzuklappern und wieder abzuzischen. Kleine Fischerdörfer, hohe Wasserfälle mitten im Regenwald und unzählige Tageswanderungen sind nur einige der Dinge, die man im Norden Neuseelands im Überfluss findet, vor allem dann, wenn man nicht danach sucht.

Der beste Weg, die Region zu erkunden, ist sich treiben zu lassen, den Touristenscharen auszuweichen und hier und da mal statt des Highways eine der vielen Nebenstraßen zu nehmen, an deren Ende sich meistens echte Schmuckstücke verbergen.

Manchmal lohnt es sich natürlich auch, ein bisschen zu recherchieren. Meistens gibt es zu jeder überfüllten Touristenattraktion mindestens eine nicht so bekannte Alternative. Genauso ist es mit authentischen Restaurants oder Imbissen, von Locals oder Familien geführten Hostels und so weiter. Zu empfehlen ist bei dieser Art  der Reiseplanung und auch generell der Reiseführer von Lonely Planet, mit dem ich schon so manche Gems gefunden habe.

Und hier zum Abschluss nochmal meine Favoriten zusammengeführt in einer Karte:

Wie der Autoverkauf ablief und meine letzten Tage in Neuseeland ausgesehen haben, erfahrt ihr im nächsten Beitrag. Bis dahin,

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