Tschüss Morgenmuffeligkeit – 10 Tipps für einen wirklich Guten Morgen

Morgens, 6 Uhr, Bett. Ich bekomme die Augen kaum auf. „Brauche ich diesen Abschluss wirklich?“ Mal ehrlich, wir kennen es alle. Die Nacht war mal wieder viel zu schnell vorbei, ein langer Tag liegt vor uns und wir kommen wieder einfach nicht aus den Federn. Zu lange die Lieblingsserie auf Netflix geschaut, oder wieder bis nach Mitternacht am Handy gehangen, ist egal, nach dem Aufstehen will man doch am Liebsten gleich wieder umdrehen. Voraussichtlich, wir schaffen es überhaupt aufzustehen. Der Morgen ist hart und ich kenne wenige Menschen, die sofort nach dem Aufstehen voller Energie und Fröhlichkeit strahlen. Aber für alle die, die das komplette Gegenteil davon sind, gibt es gute Nachrichten: es gibt eine Menge Dinge, die man tun kann, um auch dem schlimmsten Montag Morgen in einen Ich-bin-gut-drauf-Montag Morgen zu verwandeln. Hier also 10 Tipps, die mir in Kombination enorm helfen, gut, fröhlich und stressfrei in jeden Morgen zu starten.  Viel Spaß! <3

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1. Vorbereitet sein

„Was ziehe ich heute an?“ „Wo ist mein Portemonnaie schon wieder hin?“ „Was esse ich heute?“

Enorm viel Stress am Morgen spart man sich, wenn man sich schon am Abend zu vor gut vorbereitet. Klamotten rauslegen, Rucksack packen und die Verpflegung für den Tag einfach schon Abends vorbereiten, um es im morgendlichen Zeitdruck einfach einpacken zu können. Somit gibt es auch kein „schnell den Schokoriegel eingepackt, statt mir einen Salat zu machen“, was sich natürlich auch positiv auf unsere Ernährung auswirkt (generell wirkt sich Stress sehr schlecht auf unsere Gesundheit aus). Außerdem kann man mit gutem Gewissen 10 Minuten länger Schlummern und sich dazu noch auf ein leckeres Frühstück und einen stressfreien Start freuen!

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2. Der frühe Vogel fängt den Wurm

Früher Aufstehen = weniger Stress. Dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer: durchhalten! Stelle ich mir meinen Wecker um 6 Uhr, stehe ich auch zu meiner Entscheidung und mache einen großen Bogen um die Schlummer-Taste. Außerdem schadet es nicht, sich für die Morgenrituale eine viertel Stunde länger Zeit zu nehmen und den Wecker einfach schon 5:45 Uhr zu stellen.

Für mich ist es schwer, den Gedanken zu überwinden, eigentlich „noch genügend Zeit zum Schlafen“ zu haben. Schaffe ich es aber mal, eher als nötig aufzustehen, bin ich sehr glücklich darüber und nehme das gleiche für den nächsten Tag vor.

Das sind auch oft Tage, an denen ich nicht zu spät ins Bett gegangen bin. Leider ist es aber oft so: Ist man nicht müde, legt man sich nicht ins Bett. Aber genau das sollte man versuchen, denn der Körper stellt sich im liegen automatisch nach einer bestimmten Zeit auf den Schlafmodus ein. 8 Stunden sollten es mindestens sein. Je mehr, desto besser. Merke: Zeitiger schlafen gehen erspart uns Augenringe, schlechte Laune, Fettpölsterchen und vor allem den Kampf um’s Aufstehen. Anfangs schwierig, aber machbar!

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3. Frische Luft schnappen

Fenster auf, Jacke in die Hand oder Laufschuhe angezogen. Frische Luft am Morgen ist wichtig, macht uns fit und wach und bringt unseren Stoffwechsel in Schwung. Geht es kurz nach dem Aufstehen schon wieder in die Schule, reicht sogar eine kurze Session auf dem Balkon, (vor allem im Sommer) um sich mit der frischen Morgenluft aufzutanken und die Morgensonne zu genießen. Am Liebsten mache ich das mit einer Decke und einer Tasse Tee oder heißer Zitrone. Voraussetzung dafür sind aber leider Tipp 1 und 2. 😀

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4. Müdigkeit einfach abspülen

Für viele ist es selbstverständlich, am Morgen zu Duschen. Das ist auch gut so, denn es macht uns wach und lässt uns sauber fühlen. Ich persönlich gehöre eher der Gruppe der Abend- und Warmduscher an, aber jetzt in den Sommermonaten finde sogar ich eine kühle Dusche am Morgen durchaus erfrischend und erholsam.

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5. „Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages“

Gesund zu Frühstücken ist das A und O für einen Start mit viel Power. Konzentration gibt uns Obst mit Joghurt oder Haferflocken, Mittags sättigen Vollkornnudeln oder ein leckerer Salat, ein Wrap und und und… Eine

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6. heiße Zitrone mit Ingwer und Minze

kurbelt die Verdauung an und stimmt uns angenehm und warm auf den Tag ein. Ein paar Stückchen frischer Ingwer, ein paar Minzblätter und Zitronen- oder Limettensaft, aufgegossen mit heißem Wasser, ist eine tolle Alternative zu einem Vor-Frühstück Zuhause, oder am Wochenende eine angenehme Methode, sich gemütlich auf das, was ansteht, vorzubereiten.

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7. Motivation am Morgen zieht sich durch den ganzen Tag

Egal ob ein motivierendes Zitat, ein Bild oder Musik – sind wir schon am Morgen motiviert und inspiriert, läuft der Tag von ganz allein. Ich liebe es, am Morgen meine Happy-Playlist mit meinen Lieblingsliedern zu hören oder mir bei Instagram oder Facebook schöne, motivierende Sprüche und Zitate durchzulesen. Somit nutzen wir die Sozialen Netzwerke sinnvoll und tun uns nebenbei einen Gefallen, der sich auf unseren Tag auswirkt. Was gibt es Besseres?

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8. Bewegung, um aus den Socken zu kommen

Am Wochenende oder in den Ferien ist ein Spaziergang ein toller Start in den Tag, für die ganz harten unter uns auch Morgensport – Jogging zum Beispiel. In der Schulzeit legen die meisten von uns sowieso einen Weg zurück, ob mit Fahrrad, zu Fuß oder nur zur Bushaltestelle ist egal. Hauptsache wir bewegen unseren Körper, um auch dadurch wieder fit und munter zu werden.

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9. Dem Tag positiv entgegen sehen

Was habe ich heute vor? Worauf freue ich mich? Was will ich schaffen?

Wir fühlen uns schon nach dem ersten Augen Aufschlagen besser, wenn wir an etwas denken, worauf wir uns freuen, was uns glücklich macht. Das kann auch einfach das Wiedersehen mit Freunden sein, ein Event oder der Wetterbericht, der einen sonnigen und schönen Tag voraussagt. Wichtig ist nur: nicht von negativen Dingen/Terminen runterziehen lassen! Steht am Nachmittag der Arzttermin an, dann tut er das. Das heißt noch lange nicht, dass er uns den ganzen Tag im Kopf herumschwirren muss. Blöde oder Unangenehme Pflichten und Termine einfach auf einen zu kommen lassen und sich auf keinen Fall hineinsteigern! Wenn es soweit ist, ist es soweit. Umso mehr dürfen positive Gedanken den Tag bestimmen. Einfach mal Dankbar sein tut’s auch!

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10. Nicht nachgeben!

Den inneren Schweinehund zu überwinden kann schwer sein, es kann aber auch Routine werden. Je mehr wir auf unser Wohlbefinden achten, desto glücklicher sind wir und desto mehr erreichen wir. Egal ob beim Aufstehen oder im Alltag, Stress sollte aus unserem Leben verbannt werden.

Und mal ehrlich: ist der Morgen gerettet, ist der ganze Tag gerettet. Ist bei mir zumindest so. Und bei euch?

 

Bis zum nächsten Mal,

Luca

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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